Margret- und Paul-Baltes-Preis für Nachwuchswissenschaftler*innen

Margret und Paul Baltes waren international anerkannte Forscher in der Psychologie, die ihre jeweiligen disziplinären Schwerpunkte maßgeblich bereicherten und in der psychologischen Alternsforschung paradigmatische theoretische und methodologische Neuerungen einbrachten. Das Ehepaar wirkte vor allem in Deutschland und den USA und meisterte duale Forscherkarrieren zu einer Zeit, als dies als Begriff noch nicht gesellschaftlich etabliert war. Die Baltes beschränkten sich nicht auf die Wissenschaft – es war ihnen zudem ein Anliegen, Erkenntnisse nicht nur um der akademischen Bedeutung willen zu suchen, sondern sie nach Kräften in die Gesellschaft zu transportieren. Als Professoren legten sie außerdem außerordentlichen Wert darauf, den wissenschaftlichen Nachwuchs – Doktoranden und Forscher/innen zu Beginn ihrer Karriere – zu unterstützen, wodurch zugleich ihr Lebenswerk, die entwicklungspsychologische und gerontologische Forschung, neue Impulse erhielt.

Die Bewerbungen sollen bis zum 31. Mai des Ausschreibungsjahres inkl. einem aktuellen, druckfähigen Passfoto (min. 300 dpi) sowie einem kurzen Abriss zu ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit (max. 1.200 Zeichen inkl. Leerzeichen) bei der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie an die E-Mail: gs@dggg-online.de eingereicht werden.

weitere Informationen zum Preis auf www.dggg-online.de