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Frailty in Deutschland – wie gut sind wir aufgestellt?
Umfrage
Frailty betrifft viele ältere Menschen und stellt eine zentrale Herausforderung für die geriatrische Versorgung dar. Aktuelle Daten aus der NAKO-Gesundheitsstudie zeigen, dass 7,7 % der 61- bis 75-Jährigen als frail und weitere 34,1 % als prefrail einzustufen sind (König et al, 2026). In einer systematischen Übersichtsarbeit und Meta-Analyse lag die gepoolte Prävalenz von Frailty bei Menschen ab 65 Jahren in Deutschland bei 13,7 %, die von Prefrailty bei 40,2 % (Hajek et al, 2022).
Frailty geht mit einem erhöhten Risiko für Stürze, Krankenhausaufenthalte, Pflegebedürftigkeit und weitere gesundheitliche Einschränkungen einher. Eine frühzeitige Erkennung und ein wirksames, interprofessionelles Management sind daher von großer Bedeutung.
Doch wie wird Frailty heute in Deutschland tatsächlich erkannt und behandelt? Welche Maßnahmen sind im klinischen Alltag etabliert und wo bestehen noch Versorgungslücken?
Basierend auf dem „Collaborative Interprofessional Capability Framework for Prevention and Management of Frailty ADVANTAGE“. (Roller-Wirnsberger et al., 2020) führt die Special Interest Group „Frailty and Resilience“ der European Geriatric Medicine Society (EuGMS) unter der Leitung von Prof. Dr. Dhayana Dallmeier, Ph.D. und PD Dr. Ellen Freiberger Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie eine deutschlandweite Umfrage zum aktuellen Frailty-Management durch.
Ihre Erfahrung zählt! Beteiligen Sie sich an der Umfrage und helfen Sie mit, ein aktuelles Bild der Versorgungssituation in Deutschland zu gewinnen und Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung des Frailty-Managements zu identifizieren.
Die Teilnahme ist bis zum 29. Oktober – dem Internationalen Tag der Pflege und Unterstützung – möglich.


