Programm
Details
Moderation: H. Frohnhofen, Düsseldorf
Die Beurteilung der Lungenfunktion bei geriatrischen Patient:innen stellt eine besondere diagnostische und therapeutische Herausforderung dar.
Altersphysiologische Veränderungen der Atemwege und des Lungenparenchyms, Multimorbidität, kognitive Einschränkungen sowie eingeschränkte Kooperationsfähigkeit beeinflussen sowohl die Durchführung als auch die Interpretation lungenfunktioneller Untersuchungen.
Ziel dieses Workshops ist es, ein praxisorientiertes Verständnis der altersbedingten Veränderungen der Lungenfunktion zu vermitteln und deren klinische Relevanz im geriatrischen Alltag herauszuarbeiten.
Im Fokus stehen gängige lungenfunktionelle Verfahren wie Spirometrie, Peak-Flow-Messung und Bodyplethysmographie sowie deren Aussagekraft und Limitationen bei hochbetagten Patient:innen. Darüber hinaus werden häufige pulmonale Krankheitsbilder im Alter, darunter COPD, restriktive Ventilationsstörungen und Aspirationsproblematiken, diskutiert. Anhand von Fallbeispielen werden typische Befundkonstellationen erläutert und Strategien zur pragmatischen Diagnostik und Therapie vorgestellt.
Ein zweiter, wichtiger Teil des Workshops ist die Vorstellung der verschiedenen Inhalationsverfahren und ein Algorithmus, um das für den individuellen Patienten am Besten geeignete Gerät zu identifizieren.
Der Workshop richtet sich an Ärzt:innen, Therapeut:innen und Pflegefachpersonen in der Geriatrie und angrenzenden Fachgebieten und zielt darauf ab, die Versorgung älterer Patient:innen mit respiratorischen Erkrankungen durch fundierte, altersadaptierte lungenfunktionelle Beurteilung zu verbessern.
Hinweis:
Eine Teilnahme an Workshops ist nur mit einer Anmeldung zum Kongress möglich.


