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Wort vom DGGG-Kongresspräsidenten Prof. Wahl zum letzten Kongresstag
Programm
Liebe Kongressteilnehmende und Kolleg:innen,
bei dem wunderbaren Gesellschaftsabend hoch über Frankfurts Dächern gestern wurde auch der Große Preis der DGGG verliehen: Wir haben Prof. Andreas Simm für sein außerordentliches jahrzehntelanges Engagement für die Gerontologie ausgezeichnet – lesen Sie mehr dazu weiter unten.
Ich hoffe, Sie konnten in den vergangenen Stunden wieder viel neuen fachlichen Input mitnehmen, sich mit Kolleg:innen austauschen und die gute Atmosphäre auf dem Campus Westend – und das bei schönstem Herbstwetter – genießen. Zu meinen persönlichen Highlights gestern zählten die „Updates from CREATE“, die einige US-amerikanische Kolleg:innen von Weill Cornell Medicine präsentierten. Dabei sahen wir Forschungsdesigns und eine Forschungsrigorosität, die man in Deutschland in diesem Feld oft noch vermisst. Es wurde deutlich, dass KI und VR den Älteren keineswegs fremd sind, solange wir als Alternsforscher:innen den Zugang unterstützen und den unmittelbaren Benefit zeigen können.
Wir sind dankbar, dass wir als DGGG an der Gestaltung des Gedenksymposiums für Prof. Gerhard Naegele mitwirken durften. Das Symposium fand große Resonanz und die unterschiedlichen Beiträge konnten ein facettenreiches Bild der großen Leistungen von Gerd Naegele zeichnen. Laura Naegele merkte danach an, dass sie viel über ihren Vater gelernt hat.
Der heutige letzte Kongresstag hat nochmal besondere Highlights aufgefahren: Vom multidisziplinären Symposium mit dem provokativen Titel „Is Aging a Disease?“ über einen Überblick neuer Alzheimer-Therapien bis hin zu der wichtigen Frage, wie Demokratie in einer alternden Gesellschaft verhandelt wird.
Wenn Sie bis heute geblieben sind, was ich sehr hoffe, verlassen Sie den Campus Westend vermutlich mit vielen neuen Eindrücken und auch Fragen. In den kommenden Tagen melden wir uns nochmal mit einer spannenden Statistik zu diesem rekordverdächtigen Gemeinschaftskongress und einem ausführlichen Rückblick von uns beiden Kongresspräsidenten.
Ich wünsche Ihnen nun erstmal eine gute Heimreise!
Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Hans Werner Wahl


