Neuigkeiten zum Gerontologie- und Geriatrie-Kongress 2026

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Vorwort von Kongresspräsident Prof. Wahl
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Liebe Kongressteilnehmende und Kolleg:innen,
am Ende des dritten Kongresstages möchte ich Sie zunächst mit wichtigen Personalia aus unserer gestrigen Mitgliederversammlung versorgen. Wir freuen uns sehr, mit Lars-Oliver Klotz, Prof. für Nutrigenomik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, einen neuen President-elect der DGGG verkünden zu können. Ich selbst habe die Präsidentschaft an Prof. Cristina Polidori übergeben. Beiden wünsche ich von Herzen viel Erfolg und Freude bei ihren neuen Aufgaben und bin mir sicher, dass die DGGG bei ihnen in sehr guten Händen ist!
Was waren Ihre persönlichen Highlights im Kongressprogramm der vergangenen Stunden? Für mich zählte zum Beispiel das Symposium der Luxemburger Gesellschaft dazu. Es gab sehr gute Einblicke in das Longterm Care System unseres kleinen Nachbarlandes, von dem wir sicher auch lernen können. Für die Zukunft haben wir mit unserer Schwestergesellschaft auf jeden Fall eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Nachgewirkt hat bei mir außerdem das Statement der Baltes-Preisträgerin Prof. Vera Gallistl, die unter anderem KI und Klimawandel in ihre Forschung miteinbezieht: Wir sollten Altern immer relational in sozialen und materiellen Kontexten betrachten!
Außergewöhnlich und sehr interessant fand ich zudem das Interdisziplinäre Symposium zur Bedeutung des Waldes als Intervention bei älteren Menschen und Patient:innen. Hätten Sie gedacht, dass auch VR-Simulationen von Walderleben nachweislich das Stresserleben reduzieren und positiven Affekt steigern können? Wie innovative Technik ältere Menschen kognitiv und sozial unterstützen kann, zeigte heute auch das hochkarätige internationale Symposium des Center for Research and Education on Aging and Technology Enhancement (CREATE). Das macht Mut für die Zukunft!
Ganz besonders freue ich mich, dass gestern die Junge Gerontologie ihre Arbeit offiziell gestartet hat und direkt mit der Jungen Geriatrie einen Workshop erfolgreich zusammen gestaltet hat. Möge der Nachwuchs die beiden Gesellschaften beflügeln und kritisch begleiten!
Und nun freue ich mich auf gemeinsames Feiern mit bester Aussicht: bei unserem Gesellschaftsabend in der Sky Lounge hoch über der Frankfurter Hauptwache!
Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Hans Werner Wahl
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70.000 Euro für bessere OP-Vorbereitung älterer Krebspatienten: Dr. Nina Neuendorff erhält erstmals vergebenen Förderpreis der Max und Ingeburg Herz Stiftung
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Dr. med. Nina Neuendorff, Oberärztin an der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation am Marien Hospital Herne, wird für ihr Forschungsprojekt OP-CAMP mit dem in der Altersmedizin höchsten dotierten Forschungspreis ausgezeichnet – dem Förderpreis der Max und Ingeburg Herz Stiftung. Die Gewinnerin untersucht mit ihrem Team, ob eine gezielte Vorbereitung auf eine Operation von gastrointestinalen Tumoren älteren und gebrechlichen Patienten helfen kann, ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern. Im Mittelpunkt steht eine zweiwöchige, multimodale Prähabilitation in einer geriatrischen Tagesklinik, die Kraft- und Ausdauertraining, Atemtherapie, Ernährungsoptimierung, Medikamenten-Check und psychologische Unterstützung integriert. Die neue Auszeichnung wurde heute im Rahmen des gemeinsamen Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) in Frankfurt am Main übergeben.
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Wilhelm Woort-Förderpreis: Mit Mindmaps und Virtual Reality dem gesunden Altern auf der Spur
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Vor rund einem Jahr wurden Stella Wernicke, University of Cambridge, und Privatdozentin Dr. med. Alexa Häger, Uniklinik RWTH Aachen-Klinik für Neurologie/Forschungszentrum Jülich, mit dem mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Wilhelm Woort-Förderpreis für Alternsforschung ausgezeichnet. Wernicke erforscht in ihrer Promotion mit Virtual-Reality- und computerbasierten Studien, wie sich das räumliche Arbeitsgedächtnis von jungen und älteren Erwachsenen unterscheidet. Häger untersucht metabolische Veränderungen im alternden Gehirn mittels Bildgebungsverfahren, um frühzeitig etwa Risiken für die Entwicklung einer Demenz zu erkennen. Beim gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Frankfurt am Main gaben die beiden preisgekrönten jungen Wissenschaftlerinnen nun tiefe Einblicke in aktuelle Ergebnisse ihrer wegweisenden Projekte.
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 Alexa Häger & Stella Wernecke
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Kongresspräsidenten Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Heidelberg Prof. Dr. Michael Denkinger, Ulm
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www.gerontologie-geriatrie-kongress.org
Veranstaltungsort: Goethe-Universität Frankfurt Campus Westend Hörsaalzentrum Theodor-W.-Adorno-Platz 5 60323 Frankfurt a. M.
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Veranstalter: aey congresse GmbH An der Wuhlheide 232 A 12459 Berlin Telefon: +49 (0) 30 2900659-4 Telefax: +49 (0) 30 2900659-5 gerontologie@aey-congresse.de www.aey-congresse.de
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