Neuigkeiten zum Gerontologie- und Geriatrie-Kongress 2026 vom letzen Tag

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Vorwort von Kongresspräsident Prof. Wahl
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Liebe Kongressteilnehmenden und Kolleg:innen,
bei dem wunderbaren Gesellschaftsabend hoch über Frankfurts Dächern gestern wurde auch der Große Preis der DGGG verliehen: Wir haben Prof. Andreas Simm für seine exzellenten Leistungen und sein außerordentliches jahrzehntelanges Engagement für die Gerontologie ausgezeichnet – lesen Sie mehr dazu weiter unten.
Ich hoffe, Sie konnten in den vergangenen Stunden wieder viel neuen fachlichen Input mitnehmen, sich mit Kolleg:innen austauschen und die gute Atmosphäre auf dem Campus Westend – und das bei schönstem Herbstwetter – genießen. Zu meinen persönlichen Highlights gestern zählten die „Updates from CREATE“, die einige US-amerikanische Kolleg:innen von Weill Cornell Medicine präsentierten. Dabei sahen wir Forschungsdesigns und eine Forschungsrigorosität, die man in Deutschland in diesem Feld oft noch vermisst. Es wurde deutlich, dass KI und VR den Älteren keineswegs fremd sind, solange wir als Alternsforscher:innen den Zugang unterstützen und den unmittelbaren Benefit zeigen können.
Wir sind dankbar, dass wir als DGGG an der Gestaltung des Gedenksymposiums für Prof. Gerhard Naegele mitwirken durften. Das Symposium fand große Resonanz und die unterschiedlichen Beiträge konnten ein facettenreiches Bild der großen Leistungen von Gerd Naegele zeichnen. Laura Naegele merkte danach an, dass sie viel über ihren Vater gelernt hat.
Der heutige letzte Kongresstag hat nochmal besondere Highlights aufgefahren: Vom multidisziplinären Symposium mit dem provokativen Titel „Is Aging a Disease?“ über einen Überblick neuer Alzheimer-Therapien bis hin zu der wichtigen Frage, wie Demokratie in einer alternden Gesellschaft verhandelt wird.
Wenn Sie bis heute geblieben sind, was ich sehr hoffe, verlassen Sie den Campus Westend vermutlich mit vielen neuen Eindrücken und auch Fragen. In den kommenden Tagen melden wir uns nochmal mit einer spannenden Statistik zu diesem rekordverdächtigen Gemeinschaftskongress und einem ausführlichen Rückblick von uns beiden Kongresspräsidenten.
Ich wünsche Ihnen nun erstmal eine gute Heimreise!
Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Hans Werner Wahl
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Prof. Dr. Andreas Simm erhält Großen Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie über 10.000 Euro
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Vom Altern des Herz-Kreislauf-Systems über die Entstehung von Lungenkrebs im Alter bis hin zum Zusammenhang von sozialen Faktoren und Biomarkern: Mit solchen vielfältigen und essenziellen Fragestellungen beschäftigt sich Prof. Dr. Andreas Simm seit vielen Jahren. Für seine herausragenden Leistungen in der Alternsforschung wurde dem Professor für Molekulare Herz- und Thoraxchirurgie und Direktor des Zentrums für Medizinische Grundlagenforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nun der Große Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) beim gemeinsamen Jahreskongress der DGGG und DGG in Frankfurt am Main verliehen. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt seine Forschung zu den biologischen Mechanismen des Alterns ebenso wie sein langjähriges Engagement für eine interdisziplinäre Gerontologie.
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Brückenbauerin zwischen Neurologie und Altersmedizin: Professorin Marija Djukic erhält den Schiffbauer-Ehrenpreis
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(25.09.2026) Der mit 6.000 Euro dotierte Ehrenpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung geht dieses Jahr an Prof. Dr. med. Marija Djukic. Die Chefärztin des Geriatrischen Zentrums am Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende wurde heute beim gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) in Frankfurt am Main ausgezeichnet. „Marija Djukic hat mit ihren wegweisenden klinisch-wissenschaftlichen Arbeiten zur Neuroinfektiologie und Liquordiagnostik wichtige Erkenntnisse geschaffen, die international Beachtung gefunden haben. Als Geriaterin hat sie die Verbindung von Neurologie und Altersmedizin maßgeblich vorangebracht und damit neue Impulse für die Versorgung hochaltriger und neurologisch erkrankter Menschen gesetzt“, würdigte DGG-Präsident Prof. Michael Denkinger. „Darüber hinaus hat sich die Preisträgerin über viele Jahre mit außerordentlichem Engagement in der DGG eingebracht und die wissenschaftliche und strategische Weiterentwicklung unseres Faches nachhaltig geprägt.“
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Dr. Johannes Trabert erhält Schiffbauer-Förderpreis für vereinfachtes Depressions-Screening bei älteren Menschen
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(25.09.2026) Zwei Fragen und eine große Wirkung: Der mit 3.000 Euro dotierte Förderpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung geht in diesem Jahr an Dr. Johannes Trabert. Der Neurogeriater aus dem AGAPLESION Markus Krankenhaus in Frankfurt am Main hat gemeinsam mit einem interdisziplinären Forschungsteam untersucht, wie sich depressive Symptome bei akut stationär behandelten älteren Menschen schnell und zuverlässig erkennen lassen. Das Team verglich dafür den Zwei-Fragen-Test nach Whooley mit der etablierten 15-Item-Geriatrischen Depressionsskala (GDS-15). Das Ergebnis: Der Whooley-Test erwies sich trotz seiner Einfachheit und Kürze als besonders sensitiv und liefert gerade bei älteren Menschen mit kognitiven oder funktionellen Einschränkungen wichtige diagnostische Vorteile. Die Erkenntnisse sind inzwischen auch in die S1-Leitlinie „Geriatrisches Assessment der Stufe 2“ eingeflossen. Die Auszeichnung wurde heute im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) in Frankfurt überreicht.
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Kongresspräsidenten Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Heidelberg Prof. Dr. Michael Denkinger, Ulm
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www.gerontologie-geriatrie-kongress.org
Veranstaltungsort: Goethe-Universität Frankfurt Campus Westend Hörsaalzentrum Theodor-W.-Adorno-Platz 5 60323 Frankfurt a. M.
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Veranstalter: aey congresse GmbH An der Wuhlheide 232 A 12459 Berlin Telefon: +49 (0) 30 2900659-4 Telefax: +49 (0) 30 2900659-5 gerontologie@aey-congresse.de www.aey-congresse.de
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