Neuigkeiten zum Gerontologie- und Geriatrie-Kongress 2026

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Vorwort von DGGG-Präsident Prof. Wahl
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Liebe Kongressteilnehmende und Kolleg:innen,
sind Sie auch so begeistert wie ich? Über 1.100 Anmeldungen konnten wir bereits am ersten Kongresstag zählen – das ist neuer Rekord! Aber nicht nur die Zahlen sprechen für sich, auch die große inhaltliche Qualität.
Angefangen beim Grußwort durch Prof. Andresen, Vizepräsidentin der Goethe-Universität. Als Jugendforscherin zog sie die wichtige Verbindung zum Alter und fand ebenso gelungene Worte zur Kongresseinleitung wie Prof. Oswald und PD Dr. Schütze. Die Frankfurter Alternsforschung gab bereits am Mittwoch einen beeindruckenden Einblick in ihre vielfältigen Aktivitäten. In dem hochkarätigen Symposium ging es beispielsweise darum, wie die Einwilligungsfähigkeit bei Demenz optimiert werden kann und warum das Wohnen in den eigenen vier Wänden möglichst lange höchste Priorität haben sollte.
Die Biologin Prof. Slagboom aus den Niederlanden zeigte in ihrer spannenden Keynote mit hochwertigen Studien, was grundlegende Bioindikatoren wie Proteine oder genetische Konstellation mit tatsächlichem Verhalten zu tun haben – und stellte einen neu entwickelten Biomarker vor, der leicht in die Praxis integriert werden könnte. Der Philosoph Prof. Höffe aus Tübingen fokussierte sich in seinem Festvortrag auf unterhaltsame Weise auf die „gewonnenen Jahre“ des Alterns für die Gesellschaft. Eine wie ich finde sehr unterstützenswerte Perspektive, die von einem produktiven, ressourcenorientierten und differenzierten Altersbild ausgeht. Das passt auch gut zu dem, was Staatssekretärin Bahr in ihrem Grußwort sagte. Leider gelingt es offensichtlich noch nicht, diese Perspektive ausreichend in die gesellschaftliche Kommunikation zu bringen – das muss sich ändern!
Ich freue mich sehr, dass am heutigen Donnerstag auch unser Nachwuchs, die neu gegründete Junge Gerontologie ihren Platz bekam. In einem gemeinsamen Forum mit der Jungen Geriatrie setzte sie sich damit auseinander, wie Einsamkeit aus einer methodenübergreifenden Perspektive verstanden werden kann. Ich wünsche der Jungen Gerontologie alles Gute für ihre zukünftige Arbeit!
Heute Abend steht auch die DGGG-Mitgliederversammlung an – und morgen können wir Ihnen unter anderem den neuen President-elect verraten.
Bis dahin wünsche ich Ihnen weiterhin viel Inspiration und Austausch auf diesem tollen Gemeinschaftskongress!
Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Hans Werner Wahl
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Gewonnene Jahre statt Überalterung: Ein neuer Blick auf das lange Leben
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Ein Kongress über Alter und Altern, der nicht mit Defiziten, Krankheit oder den Kosten des demografischen Wandels beginnt, sondern mit den Chancen eines längeren Lebens: DGG und DGGG haben zum Auftakt ihres gemeinsamen Jahreskongresses in Frankfurt bewusst einen positiven Blick auf das Alter gesetzt. Der Philosoph Prof. Otfried Höffe lieferte dafür im Festvortrag der Eröffnungsveranstaltung einen bemerkenswerten Perspektivwechsel: Nicht die „Überalterung“ sei das eigentliche Problem, sondern die „Unterjüngung“. Die zusätzlichen Lebensjahre seien nicht in erster Linie verlorene Jahre durch Krankheit und Pflegebedürftigkeit – sondern vielfach gewonnene Jahre.
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Gerontologie-Nachwuchspreis: Vera Gallistl für innovative Forschung zu Alter(n), Künstlicher Intelligenz und Hochaltrigkeit ausgezeichnet
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Der mit 2.500 Euro dotierte Margret- und Paul-Baltes-Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) geht 2026 an Dr. Vera Gallistl vom Kompetenzzentrum Gerontologie und Gesundheitsforschung der Karl Landsteiner Privatuniversität in Krems/Österreich. Die Assistenzprofessorin verbindet innovative Forschung zu Alter(n) im Kontext aktueller, gesellschaftlicher Transformationen – wie Künstliche Intelligenz, De-Industrialisierung und Klimawandel – mit internationaler Vernetzung, interdisziplinärer Zusammenarbeit und besonderem Engagement für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Auszeichnung wurde ihr nun im Rahmen des gemeinsamen Jahreskongresses der DGGG und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Frankfurt am Main überreicht.
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Kongresspräsidenten Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Heidelberg Prof. Dr. Michael Denkinger, Ulm
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www.gerontologie-geriatrie-kongress.org
Veranstaltungsort: Goethe-Universität Frankfurt Campus Westend Hörsaalzentrum Theodor-W.-Adorno-Platz 5 60323 Frankfurt a. M.
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Veranstalter: aey congresse GmbH An der Wuhlheide 232 A 12459 Berlin Telefon: +49 (0) 30 2900659-4 Telefax: +49 (0) 30 2900659-5 gerontologie@aey-congresse.de www.aey-congresse.de
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